Kia XCeed: Das kostet der Crossover-SUV-Mix (Update)

feedback@motor1.com (Francesco Meneghini)

Auch elektrifizierte Versionen wird es geben

Schon seit einigen Wochen gab es Erlkönigfotos und Teaserbilder von dem Fahrzeug, welches laut Kia die Verbindung zwischen dem C-Segment und SUVs sein soll: ein CUV als Akronym für "Crossover Utility Vehicle" steht und sich auf den Kia XCeed bezieht. Der Fünftürer und jüngstes Mitglied der Ceed-Familie wurde nun in Frankfurt präsentiert und basiert auf der gleichen Plattform wie der klassische Ceed-Fünftürer.

Das sind die anderen Kia-SUVs:

Im Gegensatz zu diesem jedoch wächst der XCeed in allen Bereichen: Die Länge beträgt 4,40 Meter (plus acht Zentimeter), die Breite misst 1,82 Meter und die Höhe 1,49 Meter. Auch die Innenausstattung samt Technik ist neu: Mit den beiden Infotainment-Bildschirmen wird der neue Stil des koreanischen Unternehmens eingeläutet, wodurch Kia seinen deutschen Konkurrenten im gleichen Segment immer näher kommt.

Kia XCeed

Obwohl Radstand und Plattform mit dem Ceed identisch sind, sind die einzigen gemeinsamen Elemente der Karosserie die Vordertüren. Alles andere ist neu: Die Motorhaube ist länger und der vordere Überhang wächst um 2,5 cm gegenüber dem Ceed, der untere Lufteinlass und die charakteristische Tigernase entwickeln sich horizontal, um dem XCeed zusammen mit den neuen Lichtclustern eine aggressive und sportliche Optik zu verleihen.

Die Scheinwerfer sind mit einer straffen Linie versehen, die dem Profil Dynamik verleihen soll und in den neuen LED-Rückleuchten endet, einem dreidimensionalen Element. Besonders am Heck ähnelt der XCeed ein wenig dem ProCeed. Dank mehr Bodenfreiheit (18,4 cm) und der erhöhten Front hebt sich der XCeed deutlich von seinen Schwestermodellen ab. Während der Radstand dem des Ceed entspricht (2,65 Meter), wurden die Karosserieüberhänge vorn und hinten verlängert.

Die erhöhte Sitzposition (plus 42 mm gegenüber Ceed) macht Kia zufolge das Ein- und Aussteigen zudem sehr bequem. Der 426 Liter fassende Gepäckraum (plus 31 Liter gegenüber Ceed) hat einen in der Höhe verstellbaren Boden und lässt sich durch die dreigeteilte Rücksitzbank (40:20:40, ausstattungsabhängig) auf bis zu 1.378 Liter erweitern.

Kia XCeed

Es gibt auch viele neue Funktionen im Innenraum, wo vor allem die beiden neuen 10,25-Zoll und 12,3-Zoll-Bildschirme nicht unbemerkt bleiben. Die Tastenkombinationen, die bislang an den Seiten des Navigationssystems liegen, weichen berührungsempfindlichen Knöpfen, wobei sich die einzigen physischen Tasten und Drehknöpfe die Klimaanlage steuern.

Der Kia XCeed verfügt auch über das UVO Connect System, mit dem man die Navigation und Informationen des Fahrzeugs aus der Ferne verwalten können. Es gibt keinen Mangel an Assistenzsystemen wie adaptiver Geschwindigkeitsregelung, Spurhaltevorrichtung, Ermüdungsdetektor und automatischer Notbremsung in der Stadt.

Zu Beginn gibt es keine neuen Motoren, sondern alte Bekannte aus Ceed und ProCeed: Drei Turbobenziner (1.0 mit 120 PS, 1.4 mit 140 und 1.6 mit 204 PS) und zwei Diesel (1.6 mit 115 und 136 PS).

Anfang 2020 jedoch kommen zwei elektrifizierte Versionen auf den Markt, ein Mild-Hybrid mit 48-Volt-System und ein Plug-in-Hybrid. Der Kia XCeed wird am 21. September 2019 auf den deutschen Markt kommen, wie gehabt mit einer Garantie von 7 Jahren oder 150.000 km. Preislich geht es bei 21.390 Euro für den 120 PS starken XCeed 1.0 T-GDI los. Er bietet serienmäßig bereits unter anderem LED-Scheinwerfer, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, einen Frontkollisionswarner, einen aktiven Spurhalteassistenten sowie einen Müdigkeitswarner und Fernlichtassistenten.