Berlin-Mitte: Zwei Polizisten bei unangemeldeter Demo verletzt

Demo in Berlin: Männer trugen einen Sarg durch die Torstraße, riefen „Merkel ist tot“. Zwei Polizisten wurden verletzt.

Mehrere Teilnehmer einer unangemeldeten Demonstration am Berliner Rosa-Luxemburg-Platz haben am Montagnachmittag zwei Polizisten verletzt. Ein Beamter musste mit Platzwunden und Verdacht auf einen Kieferbruch im Krankenhaus behandelt werden. Der Verdacht hat sich nicht bestätigt. Der Beamte erlitt aber starke Prellungen. Eine Polizistin trug Verletzungen an Armen und Beinen.

Nach Angaben der Polizei liefen die zehn Demonstranten gegen 16.20 Uhr über die Torstraße in Mitte. Sie trugen einen Sarg und skandierten "Merkel ist tot"-Parolen. Die Demonstration war laut Polizei nicht angemeldet. Auf dem Grünstreifen vor der Volksbühne wurde die Gruppe von der Polizei gestoppt. Eine Frau gab sich als Versammlungsleiterin zu erkennen.

Laut Einsatzprotokoll gaben sie und die Demonstranten an, dass der Aufzug eine Geburtstagszeremonie sei und man mit der Aktion die Ideale der Volksbühne zu Grabe trage und den Wechsel des Intendanten kritisiere. Bei der Überprüfung der Personalien der Versammlungsteilnehmer stellten die Polizisten bei einem 37-jährigen Georgier fest, dass gegen ihn zwei Haftbefehle vorliegen. Als die Beamten den Mann festnehmen wollten, wurden sie aus der Gruppe heraus attackiert. Vier Demonstranten eilten dem 37-Jährigen zur Hilfe und schlugen auf die Polizisten ein, woraufhin der 37-Jährige flüchten konnte. Die Beamten nahmen drei Männer im Alter von 24 und 25 Jahren sowie eine 33-jährige Frau fest. Die Fahndung nach dem Flüchtigen läuft.

Politischer Hintergrund der Tat no...

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