Der Kiez und der Lockdown: Auf St. Pauli gehen die Lichter aus

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Mit dem Teil-Lockdown müssen auch auf der Hamburger Reeperbahn Clubs und Bars schließen. In Zeiten von neuen Corona-Maßnahmen ist auf der sündigen Meile kein Platz mehr zum Sündigen. Ohne Corona würde sich in diesem Moment wohl eine Menschenmenge im „Uebel und Gefährlich“ in den Armen liegen, miteinander laut lachen und voller Inbrunst mitsingen. Große Leere statt großer Gefühle herrscht stattdessen am Freitagabend im vierten Stock des alten Luftschutzbunkers an der Feldstraße im Stadtteil St. Pauli. „Es ist kein neues Gefühl von Ohnmacht, sondern ein andauerndes“, sagt Malte von der Lancken, Booker des Hamburger Clubs. Er steht mitten auf der Tanzfläche, wo noch vor einiger Zeit bis zu 1000 Menschen tanzten. Dann aber kam Corona. Booker des „Uebel und Gefährlich“: Andauerndes Ohnmachtsgefühl „Man lebt von Woche zu Woche, von Monat zu Monat und hofft auf die Politik“, beschreibt von der Lancken. Als Booker würde er eigentlich zu dieser Zeit Konzerte organisieren, Bands buchen und ein Programm auf die Beine stellen. Abgesehen von einzelnen Veranstaltungen im Rahmen des Reeperbahn-Festivals...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo