Warum Kim Jong-un plötzlich wieder die Muskeln spielen lässt

Marco Fieber
Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un

Gefeiert als Sensation, nun droht es doch zu scheitern: das historische Treffen zwischen Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un und US-Präsident Donald Trump in Singapur.

Die Anfang des Jahres begonnene Liaison zwischen Nord- und Südkorea scheint plötzlich abrupt beendet. Pjöngjang zeigt sich kühl – und wettert gegen die Militärübungen des Südens mit den USA.

Doch der kommunistische Diktator Kim Jong-un blufft nur – um den Preis für Zugeständnisse in die Höhe zu treiben.

Warum die Situation wieder gekippt ist:

► Nordkorea droht wegen Militärübungen der USA mit Südkorea das für den 12. Juni geplante Gipfeltreffen von Kim mit Trump abzusagen. Das berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap.

► Dazu kommt: Auch geplante hochrangige Versöhnungsgespräche mit Südkorea für Mittwoch wurden abgesagt.

► Damit droht nach Wochen des Tauwetters ein schwerer Rückschlag in diesem gefährlichen Konflikt, in dem Nordkorea am Ende Atombomben einsetzen könnte.

► Die USA sehen dagegen keinen Grund für eine Verschiebung oder Absage des Treffens: “Wir machen weiter und treiben die Planungen für das Treffen von Präsident Trump und Kim Jong-un voran”, sagte die Sprecherin des US-Außenministeriums, Heather Nauert.

Die zwei Perspektiven auf das Militärmanöver:

Seit 1997 findet jedes Jahr im Frühjahr das Militärmanöver mit Zehntausenden Soldaten der Streitkräfte Südkoreas und der verbündeten USA statt.

In diesem Jahr wurde die Übungen wegen der Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang verschoben und begannen am 1....

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