Kim Jong Un will Versorgungskrise in Nordkorea angehen

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Kim Jong Un (AFP/STR)

Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un hat bei seiner Neujahrserklärung die prekäre heimische Versorgungslage und die Corona-Pandemie in den Mittelpunkt gestellt. Kim habe "die Erreichung eines epochalen Schritts bei der Lösung von Problemen im Zusammenhang mit den täglichen Bedürfnissen des Volkes" als "wichtige Aufgabe dargestellt", berichtete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Samstag. "Notfallmaßnahmen" zur Bekämpfung der Pandemie hätten zudem "oberste nationale Priorität".

Nach Angaben der südkoreanischen Zentralbank verzeichnete der Norden im Jahr 2020 aufgrund der Pandemie und der daraus resultierenden Grenzschließung den stärksten Wirtschaftsrückgang seit über zwei Jahrzehnten. International wuchs die Sorge über eine ernste Nahrungsmittelkrise in dem abgeschotteten Land.

Kim kündigte laut KCNA wegen dem "zunehmend instabilen militärischen Umfeld auf der koreanischen Halbinsel und der internationalen Lage" zudem erneut eine "Stärkung der nationalen Verteidigungskapazitäten" an. Seine Hauptkontrahenten USA und Südkorea erwähnte der Machthaber jedoch nicht. Pjöngjang unterliegt wegen seines Atom- und Raketenprogramms, das unter Kim rasche Fortschritte erzielt hat, zahlreichen internationalen Sanktionen.

fml

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