Kind wäre fast gestorben – jetzt warnt Mutter davor, Babys zu küssen

Gina Louisa Metzler
Das Neugeborene einer Britin wäre im Krankenhaus beinahe gestorben. (Symbolbild) 
  • Der Sohn einer Mutter aus Großbritannien wäre beinahe gestorben.
  • Auf Facebook warnt die Mutter jetzt vor einer gefährlichen Infektion. 

Lucy Kendall und ihr Partner Jaz Miller waren überglücklich, als sie ihren neugeborenen Sohn Oliver aus dem Krankenhaus nach Hause bringen konnten. Doch als der Junge 11 Tage alt war, merkte die 23-jährige Mutter, dass etwas mit ihm nicht stimmte. Die Geschehnisse schildert die junge Mutter in einem Facebook-Post.

Demnach hörte Oliver eines Nachts auf, seine Milch zu trinken und schien Schmerzen zu haben. Außerdem bekam er Fieber. Die jungen Eltern beschlossen, sicherheitshalber ins Krankenhaus zu fahren. Es war die richtige Entscheidung, wie sich später herausstellte.

Acht Tage lang wurde Oliver untersucht. Nach zahlreichen Test gab es endlich eine Diagnose: Der Kleine hatte eine Herpes-Infektion. 

Herpes kann für Babys tödlich sein

Während Herpes für Erwachsene relativ harmlos ist, kann die Virus-Infektion für Babys tödlich sein. Insbesondere für Neugeborene und Babys unter sechs Monaten besteht größte Gefahr, wenn sie mit dem Virus in Kontakt kommen. 

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Dies geschieht in den häufigsten Fällen, wenn das Baby von jemandem geküsst wird, der Herpes-Bläschen hat oder von jemandem berührt wird, der zuvor einen Herpes berührt hat. 

“Bei Säuglingen ist in den ersten drei Lebensmonaten das Immun­system noch nicht ausreichend entwickelt. Dadurch kann die Infektion bei ihnen lebensgefährliche Komplikationen und bleibende Schäden verursachen”, sagt Kinderarzt Dr. Hermann Josef Kahl der Pharmazeutischen Zeitung.

Die Abwehrkräfte eines kleinen Babys könnten die Verbreitung der Viren noch nicht ausreichend eindämmen. Deshalb breiten sie sich sich diese ungehindert in die Organe aus und schädigen sie, heißt es.

Lucy warnt andere Eltern in ihrem Facebook-Post

Lucy und ihr Partner waren schockiert und können...

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