Kinderliteratur: Mit Bär und Hase die Welt entdecken

Ob Bär, Löwe, Hase oder Hund: Kinderbücher sind voll mit sprechenden Vierbeinern. Was macht sie so beliebt? Ein Überblick über die schönsten Neuerscheinungen

"Es waren einmal ein kleiner Bär und ein kleiner Tiger, die lebten unten am Fluss. Dort, wo der Rauch aufsteigt, neben dem großen Baum. Und sie hatten auch ein Boot."

Na, wissen Sie schon, wohin die Reise geht? Genau: nach Panama. Mit diesen drei Sätzen beginnt Janoschs wohl bekanntestes und beliebtestes Kinderbuch "Oh, wie schön ist Panama". Es verkaufte sich bis heute 1,7 Millionen mal und wurde millionenfach häufiger gelesen und vorgelesen. Am Erfolg dürften die liebenswerten Protagonisten der Erzählung, Tiger und Bär, nicht ganz unbeteiligt sein – genauso wie die Tiere in den Nebenrollen, denen die beiden Freunde auf ihrer Reise begegnen.

Ob Frosch oder Wolf, Fuchs oder Hase: Aus Märchen und Fabeln sind Tiere nicht wegzudenken. Oft stehen sie sogar im Mittelpunkt der Handlung, etwa bei dem Grimmschen Märchen "Der Wolf und die sieben Geißlein" oder bei der Tierfabel "Rabe und Fuchs" aus der Feder des antiken griechischen Fabeldichters Äsop. Doch nicht nur in solchen Klassikern, auch in der modernen Kinderliteratur haben Tiere häufig das Sagen. Das zeigen einmal mehr die Neuerscheinungen der Verlage, die pünktlich zur Leipziger Buchmesse (23. bis 26. März 2017) auch auf den Ladentischen der Buchhandlungen liegen.

Da ist etwa Koala Kimi, der lernt, seine Angst zu überwinden. Das kleine Nashorn Robert, dem seine Ungeduld fast zum Verhängnis wird. Oder auch ein Bär namens Willi Watson, der einem kompletten Detektivbüro vorsteht. All diese Tiere handeln, denken und sprechen wie Me...

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