Kinderwunsch: Warum die Eizellenspende auch in Deutschland erlaubt sein sollte

Bislang lassen sich Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch im Ausland behandeln.

Kürzlich verkündete die 50-jährige Moderatorin Caroline Beil, dass sie  schwanger ist. Sie habe medizinische Hilfe in Anspruch genommen, erklärte sie. Wie genau diese aussah, darüber schweigt Beil. Das Thema wurde dennoch ausgiebig in den Medien diskutiert, mit ihr und ohne sie.

Reproduktionsmedizin mit all seinen Vor-und Nachteilen ist längst in der Öffentlichkeit  angekommen – doch politisch scheint es kaum auf der Agenda zu stehen. Das sollte es aber.

Es  gibt unzählige Wege, einer Schwangerschaft künstlich nachzuhelfen. Doch einige Methoden sind hierzulande illegal. Und das schafft Probleme: Denn jährlich lassen sich mehrere Tausend Frauen im Ausland fremde Eizellen einsetzen, um sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Die Zahlen beruhen auf Schätzungen, kaum ein Paar spricht darüber – aus Angst vor Stigmatisierung.

Schwerwiegende Argumente gegen Eizellenspenden

Die Eizellenspende steht in Deutschland unter Strafe. Das  Embryonenschutzgesetz will eine missbräuchliche Verwendung von Embryonen verhindern. In vielen europäischen Ländern ist diese Methode aber völlig legal und längst gängige Praxis. Und die Behandlungszahlen steigen. Viele deutsche Ärzte fordern deshalb die Legalisierung. Selbst der Deutsche Ethikrat hat dies jüngst diskutiert. Und vor einigen Wochen fand in Berlin erstmals in Deutschland eine Messe statt, auf der die Eizellenspende ganz offen von ausländischen Medizinern beworben wurde. Doch die Argumente, die gegen die  Eizellenspende sprechen, wiegen schwer. 

Gefährlicher Eingriff

Nicht selten spenden Frauen im Ausland anonym ihre Eizellen aus einer finanziellen...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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