"Meine Kindheit war vorbei": Demi Moore enthüllt Dramatisches

teleschau

Demi Moore hat schon vieles einstecken müssen. Anlässlich der Veröffentlichung ihrer Memoiren gab sie nun ein Interview, in dem sie weit zurück in dunkle Stunden ihrer Vergangenheit blickt.

Sie will und kann sich auch mit 56 Jahren noch zeigen: Für die Zeitschrift "Harper's Bazaar" ließ sich Demi Moore vollkommen nackt für die Titelseite ablichten - nur "bekleidet" mit einem Hut und einem Armband. Auf dem Foto strahlt sie - obwohl sie in dem schonungslosen Interview, das sie ihrer Freundin und Schauspielerin Lena Dunham für das Magazin gibt, dunkle Seiten ihrer Vergangenheit enthüllt. Besonders ergreifend ist Ihre Erinnerung daran, wie ihre Mutter Virginia fast an einer Überdosis starb.

"Das nächste, an das ich mich erinnere, ist, wie ich meine Finger, die kleinen Finger eines Kindes, dazu benutzte, die Pillen rauszuholen, die meine Mutter versucht hatte zu schlucken, während mein Vater ihren Mund offen hielt und mir sagte, was ich tun sollte", schilderte sie den furchbaren Moment, der ihr ganzes Leben veränderte. "Meine Kindheit war vorbei." Sie brach 1990 den Kontakt zu ihr ab, versöhnte sich aber kurz vor ihrem Tod 1998 wieder mit ihr.

Als Kind musste Moore etwa 30-mal umziehen, ihr Stiefvater beging 1980 Selbstmord. Keine leichte Zeit für ein Kind, was sich auch später bemerkbar machte: Sie stürzte sich in Alkohol und Drogen musste wegen ihrer Suchtprobleme und Essstörungen behandelt werden. "Alles, was in unserem individuellen Leben geschieht, prägt uns. Alles, was uns verändert, formt und uns Chancen präsentiert, passiert genau deshalb, um uns dorthin zu bringen, wo wir in der Gegenwart sind. Was auch immer das sein mag", erklärte sie.

Am Dienstag, 24. September, veröffentlicht die Schauspielerin ihre Memoiren unter dem Titel "Inside Out".