Kino: Ein Roboter ist auch nur ein Mensch: "Ghost in the Shell"

Sonst ist sie ja sehr feminin. Aber jetzt spielt Scarlett Johansson einen martialischen Cyborg, der allerdings in eine Sinnkrise fällt.

Wenn man einem Schauspieler attestiert, er agiere wie ein Roboter, dann ist das gewöhnlich kein Kompliment. Die sonst so feminine Scarlett Johannsen aber scheint es geradezu darauf anzulegen. In Luc Bessons "Lucy" wurde sie bereits mittels einer synthetischen Droge zu einem übermenschlichen Wesen und einer Kampfmaschine, bis am Ende von ihr nur noch ein Supercomputer übrig blieb.

Und nun, in der Realverfilmung des japanischen Anime-Kults "Ghost in the Shell", wird gleich im Vorspann ihr Gehirn in einen menschlich anmutenden Roboter eingepflanzt. Als moderne Version der Maschinenfrau von Fritz Langs "Metropolis". Fortan also ist sie ein sogenannter Cyborg, der schon wieder, wie "Lucy", als Kampfmaschine agieren soll. Solche Rollen scheinen die 32-Jährige offensichtlich anzusprechen.

Aliens haben keine Lobby, Cyborgs auch nicht

Vielleicht ist das ja auch eine Ersatzhandlung. Wer heute ein Star in Hollywood ist, der muss eine Comicfigur spielen. Miss Johansson ist da zwar in der erfolgreichsten Riege vertreten, Marvels "Avengers", spielt aber als Black Widow ausgerechnet den einzigen Normalsterblichen unter all den Superwesen. Man könnte es konsequent nennen, dass sie nun so wenig Mensch wie möglich ist.

Auch wenn ihre Hirnzellen in einen hochattraktiven Körper gegossen werden: Als Major Motoko Kusanagi hat sich die Johansson einen burschikos-männlichen Schritt antrainiert, der so steif und unweiblich wie möglich ist. Und keine Bewegung zu viel: Wenn sie nicht handelt, hängen die Hä...

Lesen Sie hier weiter!

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen