Kinos und Theater geschlossen: Großer Frust: „Wir sind nur ein sinnloses Bauernopfer“

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Eine ganze Branche steht still: Nach dem Corona-Gipfel von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten melden sich immer mehr Stimmen aus der Kulturbranche zu Wort – und fordern die Öffnung von Kinos und Theatern. „Der nun gewählte Weg geht an der Realität vorbei – in dieser Konstellation sind wir nicht mehr als ein sinnloses Bauernopfer”, sagt Hans-Joachim Flebbe, Inhaber der Astor-Kinogruppe. Der Kinochef argumentiert mit Zahlen. „In Hamburg hätte es im ganzen Monat November unter den geltenden Abstandsregeln im besten Fall etwa 200.000 Kinobesuche, verteilt auf alle Hamburger Kinos, gegeben. Unter kontrollierten Bedingungen”, erklärt Flebbe und vergleicht: „Alleine am Hamburger Hauptbahnhof gibt es täglich über 500.000 Menschen, die sich begegnen, nachdem sie aus teils überfüllten Zügen eine Unzahl an Aerosolen mitgenommen haben.” Das Beispiel zeige, dass „konsequente Kontaktreduzierung“ nicht mit dem Herunterfahren von kulturellen Angeboten erzwungen werden könnte. Bund internationaler Museen fordert die Öffnung Auch ein Verbund...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo