Kinowirtschaft fordert bundesweite Öffnung zum 1. Juli und "steht bereit"

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Kinobesucher

Die Verbände der Kinowirtschaft haben eindringlich an Bund und Länder appelliert, eine Wiederöffnung der Filmtheater zum 1. Juli zu ermöglichen. Angesichts des Impffortschritts und der sinkenden Infektionszahlen "steht die gesamte Kinobranche bereit", um einen bundesweiten Start zu diesem Datum zu ermöglichen, hieß es am Freitag in einer gemeinsamen Erklärung unter anderem des Hauptverbands deutscher Filmtheater und des Verbands der Filmverleiher.

Die fünf Verbände sprachen sich dafür aus, "unabhängig vom Flickenteppich unterschiedlicher Öffnungsdaten und Auflagen in den einzelnen Bundesländern" eine Öffnung zum Juli anzustreben. Diese müsse dann aber einheitlich erfolgen. Nur dann könnten Verleiher überhaupt neue Filme starten. Erste Filmstarts seien aber bereits geplant.

Bei der Öffnung müsse es zudem Hygieneauflagen "mit Augenmaß" geben, forderten die Verbände. So müsse etwa auf eine Maskenpflicht am Platz verzichtet werden. Die Verbände verwiesen auf die Beispiele Frankreich und Österreich, wo die Filmtheater seit einigen Tagen wieder offen sind.

hcy/ilo

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