Kissenschlacht statt Abikrieg: Keine Ausschreitungen in der Kölner Mottowoche

Es geht auch friedlich. Die Resolution der Stufenversammlungen war erfolgreich.

„Noch einmal Kind sein ...“ – mit diesem Wunsch begehrten Abiturienten des Gymnasiums Rodenkirchen diese Woche gleich zweimal Einlass in den Indoor-Spielplatz Jackelino in Godorf, konzipiert für Vier- bis Zwölfjährige.

Die Betreiber willigten ein, ließen die knapp 50 Oberstufenschüler jeweils eine halbe Stunde lang kostenlos toben. „Die hatten einen Riesenspaß“, berichtete Geschäftsführerin Margit Schöneseifen. Zuvor lieferten sich die Abiturienten in Pyjamas und Bademänteln eine Kissenschlacht in der Bettenabteilung bei Ikea – auch das ist mittlerweile schon Tradition. Im Anschluss spendierte das Möbelhaus eine Runde Hot Dogs.

Das Fazit der Abi-Mottowoche: Es geht auch fantasievoll und friedlich. Gewalttätige Ausschreitungen wie in den Vorjahren blieben diesmal komplett aus. „Es gab keine nennenswerten Vorfälle“, bestätigte ein Polizeisprecher.

Eltern und Schüler waren im Vorfeld über drohende rechtliche Konsequenzen aufgeklärt worden. Im März hatten die Abiturjahrgänge zudem auf Stufenversammlungen eine gemeinsame Resolution gegen gewalttätige Aktionen verfasst – ganz offenbar mit Erfolg. (ts)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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