Kitas trotz Corona geöffnet: Hamburgs Erzieher sauer: „Wir gehen auf dem Zahnfleisch“

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Hamburger Erzieher am Limit: Während in der Hansestadt der Regelbetrieb in Kitas fortgesetzt wird, kommen immer mehr Betreuer im Teil-Lockdown an ihre Grenzen. Sie klagen über mangelnde Schutzmaßnahmen, Stress, Erschöpfung – und können die Kinder wegen des Personalmangels kaum richtig versorgen. Die Stadt reagiert mit neuen Maßnahmen. Pädagogen im Ausnahmezustand. Sie wenden sich in einem Offenen Brief an die Öffentlichkeit, um die Politik um Unterstützung zu bitten. „Wir empfinden es als unverantwortlich, dass das ganze Land sich in einem zweiten Lockdown befindet und wir im Regelbetrieb und ohne echte Schutzmaßnahmen, die ein Infektionsrisiko tatsächlich minimieren, weiter arbeiten sollen“, heißt es in dem Brief, der der MOPO vorliegt. „Enormes Ansteckungsrisiko“: Erzieher haben Kontakt mit bis zu 40 Personen Täglich hätten Erzieher laut eigenen Angaben Kontakt mit bis zu 40 weiteren Personen – im ständigen Körperkontakt mit Kindern. Zum Teil werde den Eltern Zugang zur Kita gewährt, das stößt auf Unverständnis: „Es besteht ein enormes Ansteckungsrisiko“. Ferner sei das Argument, von Kindern gehe keine Ansteckung aus, aus ihrer Sicht nicht hinreichend...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo