Klöckner fordert "Risikovorsorge" von Bauern für extreme Wetterlagen

Jürgen Klöckner
Klöckner: “Wir müssen uns mittel- und langfristig auf die Zunahme extremer Wetterlagen einstellen.

Bienen sind “systemrelevant”.

Das sagte Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) bei ihrer Antrittsrede im März im Bundestag. Seitdem sind einige Monate vergangen, mittlerweile beschäftigt vor allem die anhaltende Dürre in Deutschland das Agrarministerium. 

Zum Auftakt einer Serie über das Bienensterben hat die HuffPost mit Ministerin Klöckner über die systemrelevanten Insekten gesprochen – und die Dürre, die Deutschlands Bauern zu schaffen macht.

Kommende Woche will Klöckner dem Kabinett den amtlichen Erntebericht vorlegen. Und entscheiden, ob es einen Notstand bei den deutschen Bauern gibt.

Im Gespräch verteidigt die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende ihr Vorgehen zu den Notfallhilfen. “In dieser Frage dürfen wir uns nicht von Stimmungen leiten lassen, sondern müssen auf Zahlen und Fakten schauen.” 

► Die Ministerin fordert die Bauern zudem auf, sich auch in Zukunft auf anhaltende Dürre und Hitze einzustellen. “Wir müssen uns mittel- und langfristig auf die Zunahme extremer Wetterlagen einstellen”, sagt Klöckner. “Das betrifft nicht nur die Trockenheit, sondern auch andere Wetterextreme, die in Deutschland zugenommen haben. Wir erleben nicht nur Trockenheit und Hitze, sondern auch starken Regen und Hagel.”

Von der Bauern verlangt sie: “Sie müssen diversifizieren, um nicht nur ein Standbein zu haben. Zum Beispiel durch den Anbau verschiedener Pflanzen.”

Das ganze Interview lest ihr hier.

HuffPost: Frau Ministerin, Landwirte sollen kommende Woche Klarheit über Hilfen für Dürreschäden bekommen. Wie hilft das den Landwirten, die jetzt schon notschlachten und um ihre Existenz fürchten?

Julia Klöckner: In dieser Frage dürfen wir uns nicht von Stimmungen leiten lassen, sondern müssen auf Zahlen und Fakten schauen. Wer zum jetzigen Zeitpunkt schon Geldprobleme hat, der hat sie aus anderen Gründen und nicht nur wegen des Wetters. Denn selbst, wenn die Ernte anders ausgefallen wäre, wäre das...

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