"Das kleine Fernsehballett": Kuttner und Niggemeier starten Podcast über Fernsehen

Stefan Niggemeier und Sarah Kuttner haben ihre Fernsehleidenschaft zu einem Podcast gemacht.

Mehr als drei Stunden sehen die Deutschen täglich fern – und das trotz anhaltender Unkenrufe über den nahenden Tod des Mediums. Genauso gerne lästern die Zuschauern über das Gesehene. Moderatorin Sarah Kuttner und Medienjournalist Stefan Niggemeier haben aus dieser Leidenschaft einen Podcast gemacht. In "Das kleine Fernsehballett" unterhalten sich die beiden 12 Folgen lang immer dienstags beim Streaminganbieter Deezer über gute und schlechte TV-Unterhaltung. Ein Gespräch über den Reiz von "Der Bachelor", Rundfunkgebühren und gemeinsame Hundespaziergänge.

Was ist das Konzept Ihres Podcasts?

Sarah Kuttner: Wir reden übers Fernsehen. Spektakulärer ist es eigentlich nicht. Wir haben das auf Übermedien.de schon ein paar Mal in Form von Videos gemacht, wenn wir "Gilmore Girls" oder "Dschungelcamp" zusammen geguckt haben. Wir meckern rum, und wir schauen Trash genauso gerne wie tolle Serien. Darüber reden wir privat ganz viel. Also dachten wir, können wir auch einen Podcast machen.

Stefan Niggemeier: Das Tolle am Fernsehen ist ja, dass man das sehr gut alleine zu Hause machen kann, aber danach auch sehr gut mit anderen darüber reden kann. Klar gibt es auch immer wieder die Diskussion darüber, ob das Medium ausstirbt. Aber jetzt sind es eben kleinere Kreise, die sich eine Netflix-Serie anschauen. Es ist nicht mehr wie bei "Wetten, dass ..?", wo die ganze Nation zuschaut. Darüber kann man sich dann endlos streiten. Sarah hat zum Beispiel immer Unrecht.

Wie gut und woher kennen Sie sich?

Ku...

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