"Der kleine Lord", "Die Feuerzangenbowle" und Co.: Wann laufen die Weihnachtsfilmklassiker im Ersten?

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Ceddie (Ricky Schroder) soll von New York nach England reisen, um seinen Großvater kennenzulernen. (Bild: ARD Degeto)
Ceddie (Ricky Schroder) soll von New York nach England reisen, um seinen Großvater kennenzulernen. (Bild: ARD Degeto)

Auch in diesem Jahr zeigt das Erste Weihnachtsfilmklassiker wie "Der kleine Lord", "Die Feuerzangenbowle" oder die "Sissi"-Trilogie im Hauptprogramm. Doch wann genau ist es Zeit für das kollektive Schmachten vorm Fernseher?

Es gibt Filme, die gehören zu Weihnachten wie die Knödel zur Gans: Das berührende Märchen "Der kleine Lord" zum Beispiel oder die kitschige Heimatfilmtrilogie "Sissi" mit Romy Schneider und Karlheinz Böhm. In einem Jahr, in dem das Weihnachtsfest vermutlich erneut pandemiebedingt anders ausfällt als gewöhnlich, ist es umso schöner, die liebgewordenen Klassiker erneut im Fernsehen zu sehen. Das Erste bietet mit seinem Weihnachtsprogramm die ideale Gelegenheit.

Die "Sissi"-Trilogie mit Karlheinz Böhm und Romy Schneider ist für viele Fans ein Muss zu Weihnachten. (Bild: ARD Degeto)
Die "Sissi"-Trilogie mit Karlheinz Böhm und Romy Schneider ist für viele Fans ein Muss zu Weihnachten. (Bild: ARD Degeto)

"Der kleine Lord"

Los geht es bereits eine Woche vor dem Weihnachtswochenende: Am Freitag, 17. Dezember, zeigt das Erste um 20.15 Uhr den vorweihnachtlichen TV-Klassiker "Der kleine Lord". Die berühmte Verfilmung aus dem Jahr 1980 basiert auf dem gleichnamigen Jugendroman der britischen Autorin Frances Hodgson Burnett (1849-1924). Erzählt wird die Geschichte des kleinen Ceddie Errol (Ricky Schroder), der von seinem Großvater, dem Earl of Dorincourt (Alec Guinness), als zukünftiger Erbe von New York nach England beordert wird. Auch wenn der Earl zunächst grimmig und missmutig auftritt, schafft es Ceddie mit seiner Herzlichkeit die raue Schale des alten Mannes zu knacken und den weichen Kern zutage fördert. Am Sonntag, 26. Dezember, wird der Film um 15.05 Uhr widerholt.

In der Sketch-Reihe "Weihnachten bei den Hoppenstedts" versammeln sich Loriot (von links), Evelyn Hamann, Katja Bogdanski und Heinz Meier zu einem skurril-chaotischen Fest unter dem Weihnachtsbaum. (Bild: Radio Bremen)
In der Sketch-Reihe "Weihnachten bei den Hoppenstedts" versammeln sich Loriot (von links), Evelyn Hamann, Katja Bogdanski und Heinz Meier zu einem skurril-chaotischen Fest unter dem Weihnachtsbaum. (Bild: Radio Bremen)

"Sissi"

Die echte Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn wurde am 24. Dezember 1837 in München geboren. Passend dazu wird die nicht ganz wahrheitsgetreue dreiteilige Verfilmung ihrer ersten Jahre als Regentin alljährlich zur Weihnachtszeit im Fernsehen wiederholt: An Heiligabend zeigt das Erste um 20.15 Uhr den ersten Teil "Sissi" (Wiederholung am 25. Dezember, 15.25 Uhr) mit Romy Schneider in der Titelrolle und Karlheinz Böhm als Kaiser Franz. In dem Film aus dem Jahr 1955 verlieben sich die beiden und heiraten gegen den Willen von Franz' Mutter, Erzherzogin Sophie (Vilma Degischer), die für ihren Filius eine andere Wahl getroffen hatte.

Einen Tag später, am Samstag, 25. Dezember, zeigt das Erste um 17.10 Uhr die Fortsetzung "Sissi, die junge Kaiserin" (1956): Sissi hadert mit ihrem Leben im "Goldenen Käfig". Ihre Liebe zu Ungarn entfacht allerdings neue Lebensfreude und bringt auch politische Veränderungen mit sich. Das Finale "Sissi - Schicksalsjahre einer Kaiserin" (1957) ist schließlich am Sonntag, 26. Dezember, um 16.45 Uhr, im Ersten zu sehen.

In "Die Feuerzangenbowle" erlebt Johannes Pfeiffer (Heinz Rühmann, rechts) als Erwachsener seine Schulzeit erneut. (Bild: ARD Degeto)
In "Die Feuerzangenbowle" erlebt Johannes Pfeiffer (Heinz Rühmann, rechts) als Erwachsener seine Schulzeit erneut. (Bild: ARD Degeto)

"Die Feuerzangenbowle" und "Weihnachten bei den Hoppenstedts"

Das ein oder andere Gläschen Alkohol wird zu Heiligabend in vielen Haushalten ausgeschänkt. Passend dazu zeigt das Erste zu fortgeschrittener Stunde, um 21.55 Uhr, "Die Feuerzangenbowle" (1944) mit Heinz Rühmann. Der 1994 verstorbene Star spielt darin den Theaterautor Dr. Hans Pfeiffer, der auf der Suche nach seiner verlorenen Jugend noch einmal Oberprimaner wird.

Nicht weniger chaotisch geht es in Loriots Sketch-Reihe "Weihnachten bei den Hoppenstedts" zu: Der Komiker schlüpft selbst in die Rolle von Opa Hoppenstedt und streitet mit der 2007 verstorbenen Evelyn Hamann und dem 2013 verstorbenen Heinz Meier um die richtige Reihenfolge der Bescherung. Zu sehen ist das Ganze an Heiligabend um 13.40 Uhr sowie um 23.40 Uhr im Ersten.

"Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" mit Libuse Safránková und Pavel Trávnícek bietet alles, was ein guter Weihnachtsfilm braucht: Schnee, Magie und ein romantisch-glückliches Ende. (Bild: WDR / DRA)
"Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" mit Libuse Safránková und Pavel Trávnícek bietet alles, was ein guter Weihnachtsfilm braucht: Schnee, Magie und ein romantisch-glückliches Ende. (Bild: WDR / DRA)

"Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" und "Dinner for One"

Der wohl beliebteste Weihnachtsfilmklassiker schlechthin ist und bleibt jedoch "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel": Bereits in der Vorweihnachtszeit ist das tschechische Märchen auf diversen dritten Programmen sowie seit dem ersten Adventssonntag in der ARD-Mediathek zu sehen. Im Ersten läuft der Film mit der im Juni verstorbenen Libuše Šafránková und Pavel Trávníček in den Hauptrollen am Freitag, 24. Dezember, um 12.10 Uhr, sowie am Samstag, 25. Dezember, um 9.55 Uhr.

Zuletzt dürfen wir auch 2021 mit dem alljährlich gezeigten britischen Silvester-Sketch "Dinner for One" mit Butler James (Freddie Frinton) und Miss Sophie (May Warden) ausklingen lassen. Der 20-minütige Film läuft am Freitag, 31. Dezember, um 16.45 Uhr, im Ersten.

Butler James (Freddie Frinton) muss in dem Sketch "Dinner for One" nicht nur seine Arbeitgeberin, Miss Sophie bewirten, sondern auch ihre zahlreichen inzwischen verstorbenen Freundinnen und Freunde beim Trinken ersetzen. Der steigende Alkoholkonsum hat böse Folgen...  (Bild: NDR / Annemarie Aldag)
Butler James (Freddie Frinton) muss in dem Sketch "Dinner for One" nicht nur seine Arbeitgeberin, Miss Sophie bewirten, sondern auch ihre zahlreichen inzwischen verstorbenen Freundinnen und Freunde beim Trinken ersetzen. Der steigende Alkoholkonsum hat böse Folgen... (Bild: NDR / Annemarie Aldag)
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