Klimawandel bereitet Forster Sorgen

Die viermalige Paralympics-Siegerin Anna-Lena Forster sorgt sich angesichts des fortschreitenden Klimawandels um die Zukunft des Skisports. "Das beschäftigt einen schon. Ich mache mir Gedanken, wie es die nächsten Jahre weitergeht. Ich hätte nicht gedacht, dass es so schnell soweit ist", sagte die Monoskifahrerin dem SID: "Wenn es so weitergeht, wird es bald keinen Schnee mehr geben."

Bereits in diesem Winter sei vor den Trainingslagern "immer wieder gezittert" worden, "ob es geht oder nicht", erzählte Deutschlands Para-Sportlerin des Jahres weiter: "Im August waren die Pisten auf dem Gletscher richtig schlecht. Wir hatten wenig Möglichkeiten uns einzufahren. Dazu war es super eng, weil am Hang ein Lauf neben dem anderen gesteckt war."

Sie blicke "kritisch in die Zukunft", führte die 27-Jährige aus: "Wir müssen uns echt darauf einstellen, dass es jedes Jahr noch einen Tick schlechter geht und wir einen Tick später ins Training einsteigen können. Da macht man sich schon seine Gedanken." Ab Samstag startet Forster bei der Para Alpin-WM im spanischen Espot, nach viermal WM-Gold im Vorjahr gehört sie auch in diesem Winter zu den Topfavoritinnen.