Kolumbien vernichtete 2019 Rekordmenge des Drogen-Grundstoffs Koka

Kolumbianischer Soldat bei Vernichtung von Koka-Pflanzen

Kolumbien hat im vergangenen Jahr eine Rekordmenge des Drogen-Grundstoffs Koka vernichtet. 94.000 Hektar illegal angebauter Koka-Pflanzen seien 2019 per Hand mit Werkzeugen wie Macheten zerstört worden, erklärte Staatschef Iván Duque am Donnerstag. Überdies seien vergangenes Jahr 434 Tonnen Kokain beschlagnahmt worden.

Kolumbien ist der größte Kokain-Produzent der Welt, ein Großteil der Droge wird in die USA geschmuggelt. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden in Kolumbien 2018 auf 169.000 Hektar Land Koka-Pflanzen angebaut. Diese Menge reicht aus, um 1120 Tonnen Kokain zu produzieren.

Das südamerikanische Land hat es sich zum Ziel gesetzt, seine illegalen Koka-Pflanzungen bis 2022/2023 zu halbieren. Der Kampf gegen den Drogenhandel zählte vor Duques Wahl zum Präsidenten im August 2018 zu seinen wichtigsten Versprechen an die Bürger.