Kolumne: Syrien & Irak – gute & schlechte Bomben

In Mossul muss eine grausame Schlacht geschlagen werden.

Erinnern Sie sich noch an die Schlacht um Ost-Aleppo im vergangenen Herbst? Damals hörten wir täglich von „schwersten russischen Menschenrechtsverletzungen“ und solchen der syrischen Regierungstruppen. Wochenlang wurde stets das „letzte Krankenhaus“ von russischen Bomben getroffen. Man bekam im deutschen Fernsehen Fotos toter oder schwer verletzter Kinder zu sehen, wehklagende Eltern – kurz, das Elend des Krieges. Der Spiegel sprach im Einklang mit Bild von den „Kriegsverbrechen des Assad-Regimes und Russlands“, die Kanzlerin, an die Adressen Moskau und Teheran gewandt, von  einer „barbarischen Situation“.

In derselben Zeit begann die Rückeroberung der vom IS beherrschten Millionenstadt Mossul. Mit Tanks und Kanonen kämpfen sich dort noch immer irakische und kurdische Truppen durch die dichtbewohnte Großstadt, unterstützt von US-amerikanischen und saudischen Bombern. Folgte man deutschen Medien und den Wortführern von CDU/CSU, SPD, FDP oder Grünen, dann wurden bei diesen Kämpfen wochenlang überhaupt keine Zivilisten getroffen.

Jetzt lassen sich die blutigen Tatsachen nicht länger verbergen. Auch in...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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