Kommentar: Die Angst vor Facebooks Hirnforschung ist unangebracht

Facebook betreibt Hirnforschung. Wir sollten skeptisch sein, aber nicht hysterisch.

Facebook will in unser Hirn. Das Unternehmen forscht an einer Technologie, die Hirnwellen so genau messen kann, dass sie sich in Schrift umsetzen lassen.  Geht es nach Gründer Mark Zuckerberg, sollen wir bald  jede SMS per Gedankenkraft verschicken.

Für einen Großteil der Menschen klingen solche Visionen wie Szenen eines Science-Fiction-Romans. Und genau das ist ein Problem. Denn dass Computer irgendwann Gedanken lesen können, ist keine große Überraschung – für alle, die sich mit der Thematik ein wenig befassen.

Immer wieder Erschütterung

Die Science-Fiction-Szenen werden Realität – und das nicht erst in fünfzig, sondern viel eher in fünf Jahren. Die Hirnforschung prescht in riesigen Schritten voran und hängt ihr Forschungsobjekt  –   den Menschen – ab. Und so geschieht es mit der gesamten technologischen Entwicklung.

Ob selbstfahrende Autos, Sprachassistenten, die unser Leben organisieren können, künstliche Intelligenz oder eben eine Computerschnittstelle im Gehirn: Unsere Gesellschaft wird von Neuigkeiten aus der digitalen und technologischen Forschung immer wieder erschüttert, die Debatte darüber bewegt sich dennoch nicht voran.

Sie beschränkt sich meist darauf, sich in zwei Lager zu spalten. Auf der einen Seite herrschen Angst und Ablehnung. Die Skeptiker verweigern sich dem, was kommt und das solange wie möglich. Auf der anderen Seite steht übertriebene Euphorie.

Bitte keine Extreme

Jene, die optimistisch auf die Forschung blicken, preisen Zuckerberg und Co wie Götter und  vertrauen darauf, dass diese sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung schon nicht entziehen werden, wenn es  so weit...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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