Kommentar "Augsburger Allgemeine": Straßenschlachten in Caracas

Die "Augsburger Allgemeine" schreibt zu den anhaltenden Ausschreitungen zwischen Regierung und Demonstranten in Venezuela:

"Die größte Gefahr für den Staat stellen jedoch die politische Konfrontation und die Unversöhnlichkeit beider Seiten dar. Während die Opposition und vor allem die protestierende Jugend immer neue Protestformen entwickelt und im Widerstand nicht nachlässt, gehen Maduros Armee und bewaffnete Hilfstruppen brutal gegen die Bürger vor. In der aktuellen Phase des Protestes wurden bereits mehr als 30 Menschen getötet. Das Projekt des Hugo Chávez, das als großspuriges, populistisches Versprechen begann, ist auf der ganzen Linie gescheitert. Maduros Ankündigung, eine neue Verfassung erarbeiten zu lassen, ist nichts anderes als ein windiges Ablenkungsmanöver. Venezuela braucht vielmehr die Rückkehr zur Demokratie."

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