Kommentar "Berliner Zeitung": W20-Frauenkonferenz

Die "Berliner Zeitung" schreibt zur W20-Frauenkonferenz:

"Es gibt die Tendenz, sich den Titel 'Feministin' überzuziehen wie einen neuen Pullover. Doch wer ein 'Rrriot-Girl'-T-Shirt trägt, kann auch eine brave Ja-Sagerin sein. Und wer Bundeskanzlerin ist, ist nicht automatisch Kämpferin für Frauenrechte, auch wenn sie sich in einer Männerpartei durchgesetzt hat und so sehr wohl zum Rollenvorbild taugt... Der Status als 'First Daughter' reduziert zunächst auf dieselbe Funktion als schmückendes Männerbeiwerk wie die 'First Lady' ? oder auch die Bundespräsidentengattin, die fürs Repräsentieren ihren Beruf aufgibt. Wer sich dann wirklich Feministin nennen will, sollte sich auch so verhalten. Also: Benachteiligungen benennen und bekämpfen."

(folgt elf)

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