Kommentar zum CDU-Streit: Friedrich Merz als Parteichef? Gruseliger als Halloween

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Wer Friedrich Merz da in den vergangenen Tagen beobachtet hat, wie er gemeckert und geschimpft hat, weil das gemeine „Partei-Establishment“ der CDU ihn angeblich nicht ans Ruder lassen will, konnte ja fast schon ein wenig Mitleid bekommen. Obwohl … – nein. Denn ungeachtet der Frage, wie diese Parteitags-Verschiebung nun motiviert war: Friedrich Merz als Parteichef verhindern zu wollen, ist grundsätzlich ein legitimes Anliegen und müsste quasi Bürgerpflicht sein. Deutschlands konservatives Lager ist in einem desolaten Zustand Und die Tatsache, dass dieser Mann als ernsthafte Option für diesen Posten gehandelt wird, ist ein Beleg für den desolaten Zustand, in dem das konservative Lager dieses Landes ist. Zur Erinnerung eine Anekdote: Friedrich Merz ist der Mann, der einst seinen Laptop an einem Berliner Taxistand verloren hat, und dem Obdachlosen, der das Gerät fand und bei der Polizei abgab, als Dank ein handsigniertes Buch zukommen ließ. Der bemerkenswert sperrige und unangenehm motivationstrainige Titel: „Nur wer sich ändert, wird bestehen. Vom Ende der Wohlstandsillusion – Kursbestimmung für unsere Zukunft“. Dazu noch die Widmung: „Vielen Dank an den ehrlichen Finder.“ Das könnte Sie auch interessieren: CDU verschiebt Parteitag zur Vorsitzendenwahl Merz gab später an, nicht gewusst zu haben, dass der Finder obdachlos gewesen sei. Die Polizisten hätten ihn gebeten bloß kein Geld, aber „ein paar freundliche Zeilen“ und „vielleicht noch ein kleines Präsent“ zu hinterlegen. Die Berichte führten also in eine völlig falsche Richtung. Diese olle Geschichte hervorzukramen, das finden Sie jetzt ungerecht? Schließlich greife jeder mal daneben? Da...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo