Kommentar: Warum Dunja Hayali den Dialog mit Recht(s) sucht

Mit dem Interview in der "Jungen Freiheit" bleibt die AfD-Kritikerin sich treu.

Vor fast genau einem Jahr stand Dunja Hayali auf einer Hamburger Bühne und hielt ein leidenschaftliches Plädoyer gegen die Beschimpfung von Journalisten. „Leute, glaubt eigentlich irgendjemand, dass das irgendetwas bringt, dieser ganze Hass?“ fragte sie unter Tränen. Da hatte die ZDF-Moderatorin für ihre Berichterstattung über die Flüchtlingskrise gerade die „Goldene Kamera“ erhalten. 

Eine Berichterstattung, die längst nicht jedem gefiel, wie man täglich in wüsten Kommentaren in den sozialen Medien nachlesen konnte. Hayali begegnet dieser Kritik stets mit sachlichen Antworten. Als sie 2015 von einer AfD-Demonstration in Erfurt berichtete, veröffentlichte das ZDF-Morgenmagazin das gesamte Interviewmaterial, um dem Vorwurf der Zensur oder Manipulation zu entgehen. Es gab keine. Hayali hatte ihre Gesprächspartner einfach reden lassen.

So gesehen ist auch jenes Gespräch nur konsequent, das nun viele überrascht: Von der Titelseite der rechtskonservativen Zeitung „Junge Freiheit“ (JF) lächelt...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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