Kommentar zum Elefant Moma: Und das nächste Elefantenbaby heißt dann Tagesschau?

Der kleine Elefant wurde am Montag im Kölner Zoo geboren.

Ein Star braucht einen Namen – völlig klar. Denn wie sonst sollte er in die Geschichte eingehen? Wie sollen ihn seine Fans rufen, ihn anhimmeln und über ihn sprechen? Das gilt nicht nur für Popstars oder Schauspieler, sondern auch für Zootiere.

Seit gestern hat der Kölner Zoo ein neues Elefantenbaby. Schon jetzt ist klar: Das 100 Kilo schwere Tier ist das neue Highlight. Genauso spektakulär sollte deshalb wohl auch der Name des jungen Bullen sein. Moma. Steht für Morgenmagazin. Genauer genommen ARD Morgenmagazin. Ein wahrer Charaktername. Denn Moma wurde nicht nur live beim Moma getauft. Das Moma ist auch offizieller Pate von Moma. Der Elefant wurde also nach einer Fernsehsendung benannt. Mit der Aktion möchte das Moma auf die Situation der Elefanten weltweit aufmerksam machen. Ein bisschen macht sie aber auch auf sich selbst aufmerksam.

Denn ein Tier mit Namen zieht großes Publikum an. Knut machte es vor: Allein 2007 bescherte der Eisbär dem Berliner Zoo einen Gewinn von rund fünf Millionen Euro. Bis zu seinem Tod 2011 hatten mehr als elf Millionen Menschen den Publikumsliebling besucht – ein wahrer Werbeerfolg. Man könnte tatsächlich denken, dass es das Wort Moma auch in der Sprache des Landes „Burma“ (heute Myanmar) gebe und es dort „Morgenröte“ bedeute – so wie es in der Sendung als Witz angedeutet wurde. Doch das stimmt nicht. Und auch wenn es so wäre - diese Assoziation hätte in Deutschland und in Köln niemand.

Und so wurde der Weg für weitere kuriose Namen geebnet. Denn schon bald erwartet der Kölner Zoo weiteren Elefantennachwuchs von zwei Elefantenkühen aus der Herde. Die können ja dann Sat.1-Frühstücksfernsehen oder Guten Morgen Deutschland heißen....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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