Kommentar "Frankfurter Allgemeine": Brexit

Die "Frankfurter Allgemeine" blickt angesichts des Brexit-Antrags der britischen Regierung auf die anstehenden Verhandlungen mit der Europäischen Union:

"Vermutlich werden in den Verhandlungen einige Illusionen zu Grabe getragen werden (müssen), denen sich vor allem die Regierung May hingibt. Aus dem trotzigen Satz 'Kein Abkommen ist besser als ein schlechtes' spricht Ahnungslosigkeit über die Dichte britisch-europäischer Wirtschaftsbeziehungen. Denn es wäre zweifelsohne schlecht, käme es nicht zu einer gütlichen Trennung - schlecht besonders für die britische Wirtschaft. Man wird sehen, was aus den Plänen für globale Freihandelsabkommen wird, die London schließen möchte. (...) Soll die Zukunft wirklich strahlen und nicht die Düsternis eines Irrtums spiegeln, der auf jahrelanger Desinformation basiert, dann muss nun die Stunde der Vernunft und des guten Willens schlagen. Sonst wird der Brexit für alle ein historisches Verlustgeschäft."

(folgt acht)

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