Kommentar "Frankfurter Allgemeine": Erdogan

Die "Frankfurter Allgemeine" schreibt zum angespannten Verhältnis von Deutschland und der Türkei:

"Erlaubt sind dagegen die friedliche Versammlung, der politische Wettstreit, die abseitige Meinung, das Ausleben der Religionsfreiheit. Dafür tritt der deutsche Staat ein. Und er wird sich auch weiterhin dafür einsetzen, dass Türken und Deutsche hierzulande in Freiheit leben können. Aber nicht nur hierzulande. Die Türkei hat sich der Europäischen Menschenrechtskonvention unterworfen. Aber auch eine förmliche Abkehr von Europa, die etwa das geradezu lustvolle Jonglieren mit einer Wiedereinführung der Todesstrafe andeutet, würde nichts daran ändern, dass Deutschland sich einmischen würde, ja sich einmischen müsste. Nicht wie es Erdogan vormacht - durch autoritäre Inanspruchnahme 'seiner' Bürger -, sondern weil die fundamentalen Rechte eines jeden Einzelnen unveräußerlich sind."

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