Kommentar "Frankfurter Allgemeine": Irak

Die "Frankfurter Allgemeine" schreibt zur angespannten Lage im Irak, nach der Tötung des iranischen Generals Soleimani:

"Dass europäische Verbündete von der Regierung Trump nicht in Kenntnis gesetzt worden waren, bestätigt im Übrigen die Klage Macrons, im westlichen Bündnis gebe es keine strategische Abstimmung. Von einer Entscheidung, deren Folgen eine Region ins Chaos stürzen können, geopolitische Koordinaten durcheinanderwirbeln und Europas Sicherheit gefährden, sollten Amerikas Verbündete nicht aus den Nachrichten erfahren müssen. Ihnen bleibt nicht viel mehr, als darauf zu warten, ob die Reaktion Irans wirklich so hart ausfällt, wie sie angeblich der geistliche Führer angedroht haben soll. Die ganze Sache ist ein tödliches Spiel mit dem Feuer."

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