Kommentar "Frankfurter Allgemeine": Loveparade-Prozess

Die "Frankfurter Allgemeine" schreibt zum Loveparade-Prozess:

"Und die Organisatoren müssen sich ihrer Verantwortung stellen. Gleichwohl sollte man von einem Strafprozess nicht zu viel erwarten. Sein Ziel ist es nicht, Sündenböcke auszumachen. Die Ministerpräsidentin, die sich verständlicherweise auf die Seite der Opfer gestellt hatte und zunächst ihr Unverständnis über die vergeblich scheinende Arbeit der Justiz durchblicken ließ, gibt sich nun erleichtert - doch hat sie selbst auch kaum zu einer Aufklärung beigetragen. Das Verfahren wird dauern; es kann Wunden aufreißen, aber auch heilsam sein. Wunder sollte niemand erwarten."

(folgt zwölf und Schluss)

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