Kommentar "Frankfurter Rundschau": Anschlag in St. Petersburg

Die "Frankfurter Rundschau" schreibt zum Anschlag in der U-Bahn von St. Petersburg:

"Der Anschlag von Sankt Petersburg taucht eine eigentlich banale Tatsache in das grelle Licht des Augenblicks: Es ist eine europäische Stadt, deren Menschen den gleichen Gefahren ausgesetzt sind wie die Bürger von London, Paris oder Berlin. Und so wenig manches an der Politik des starken Manns in Moskau, Wladimir Putin, den Regierungen in den westeuropäischen Hauptstädten gefallen mag - was im Übrigen auf Gegenseitigkeit beruht - so klar ist doch das Gebot zur Zusammenarbeit, um internationale Krisen und ihre Auswirkungen auf die eigenen Bürger bekämpfen. Verbal wird das auch immer wieder allseits betont. Aber was folgt daraus - zum Beispiel beim Ringen um ein Ende des sogenannten Bürgerkriegs in Syrien, der doch längst ein Stellvertreterkrieg verschiedener Mächte in und außerhalb der Region geworden ist?"

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