Kommentar "Frankfurter Rundschau": Wahl in Frankreich

Die "Frankfurter Rundschau" kommentiert den Anschlag vor der Wahl in Frankreich:

"In Frankreich gilt seit den Pariser Anschlägen von 2015 der Ausnahmezustand. Aber das dominierende Thema im Wahlkampf war die Innere Sicherheit nicht. Die Umfragen sagen für den Sonntag einen knappen Wahlausgang voraus. Ob der Anschlag vom Donnerstag die Wahl beeinflussen wird, lässt sich nicht seriös abschätzen. (...) In den Umfragen liegen vier Kandidaten so dicht beieinander, dass schon vor dem Attentat jeder hoffen konnte, in die zweite Runde einzuziehen. Le Pen mag behaupten, dass der Staat zu lax sei und die Sicherheit seiner Bürger nicht mehr gewährleiste. Richtig ist, dass die französischen Behörden jüngst Anschläge vereiteln konnten. Absolute Sicherheit kann es aber in einer freien Gesellschaft nicht geben. Gibt es sie, ist sie nicht mehr frei. Das ist, was Marine Le Pen will."

(folgt drei)

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