Kommentar zur Frankreich-Wahl: Bitte nicht zu früh freuen

Emmanuel Macrons Sieg am 7. Mai ist keineswegs gesichert.

Macron knapp 23,9 Prozent, Le Pen 21,4 Prozent. Ja, es stimmt: Der Pro-Europäer Emmanuel Macron hat die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahl für sich entschieden. Doch es war knapp. 2,5 Prozentpunkte liegt Macron vor der Anti-Europäerin und Rassistin Marine Le Pen. Dessen ungeachtet sprechen jetzt viele deutsche Politiker von einem „guten Zeichen für Europa“, so der Hamburger Bürgermeister und Bevollmächtigte der Bundesregierung für die deutsch-französischen Kulturbeziehungen, Olaf Scholz. „Europa wählt europäisch“, befindet gar der SPD-Bundestagsfraktionschef, Thomas Oppermann. Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) hält die „Mitte für stärker, als die Populisten glauben“. Regierungssprecher Steffen Seibert freut sich via Twitter.

Der sozial auftretende Macron muss sich zwar jetzt ein bisschen organisieren, dafür sorgen, dass er möglichst viele Stimmen der bürgerlichen Mitte auf sich vereint. Aber die Sache läuft. So der Unterton vieler dieser Stellungnahmen. Im Hinterkopf dabei die Meinungsumfragen, denen zufolge Macron mit einer haushohen Mehrheit von womöglich 66 Prozent vor der Chefin des Front...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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