Kommentar: Geld für Berlins Fachhochsulen: Lohnende Investitionen

Es ist zu begrüßen, dass der Senat besonders die Fachhochschulen mit einem ehrgeizigen Programm stärkt, meint Andreas Abel.

Das Land Berlin investiert in seine Hochschulen. Allein die drei großen Universitäten bekommen jeweils dreistellige Millionensummen pro Jahr. Das hört sich zunächst nach "wahnsinnig viel Geld" an, doch dafür müssen sie auch etwas leisten. Und sie leisten etwas. Die in Deutschland einmalige Wissenschaftslandschaft ist eines der großen Pfunde, mit denen Berlin wuchern kann. Hier sind Forschung, Innovation und die Verbindung zur Wirtschaft zu Hause. Hier werden aber auch viele Zehntausend Studenten ausgebildet, die der Stadt gut tun.

Das Land macht die Höhe seines Zuschusses von der Erfüllung konkreter Zielvorgaben abhängig, die mit den Hochschulen ausgehandelt werden. Das ist inzwischen Standard des Controllings. Beides ist in den Hochschulverträgen geregelt, zu denen am Freitag die Verhandlungen abgeschlossen wurden, nicht nach Standard-, sondern nach rekordverdächtig kurzer Zeit. Das hat zwar das Misstrauen der Dienstleistungsgesellschaft Verdi auf den Plan gerufen, wurde aber sonst allenthalben eher begrüßt.

Zu begrüßen ist auch, dass der Senat diesmal insbesondere die Fachhochschulen mit einem ehrgeizigen Programm stärkt und fördert. Allein an den vier staatlichen Berliner Einrichtungen studiert rund ein Viertel aller Studenten. Die Fachhochschulen zeichnen sich zudem dadurch aus, dass sich Forschung und Lehre nah an den Berufsfeldern orientieren – Innovation und Anwendungsorientierung widersprechen sich nicht. Sie sind auch wichtig für die vielen Berufsfelder, etwa im Gesund...

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