Kommentar zur Hahnentorburg: Abriss der Brücke eröffnet neue Perspektiven

Unterirdischer Festsaal eröffnet Perspektive für mehr Platz an der Oberfläche.

Auf der Liste der Kölner Nachkriegs-Bausünden steht der brückenartige Anbau an die historische Hahnentorburg ziemlich weit oben. Dennoch hatte man sich so an den Anblick gewöhnt, dass die ersten Ansichten des freigestellten Stadttores völlig neue Perspektiven für den bislang nur mäßig attraktiven Rudolfplatz eröffnen.

Die Idee, die nötigen Räume für das Traditionskorps unter die Erde zu legen, ist bestechend. Nicht nur weil sie der Ehrengarde eine zukunftsfähige, hochattraktive Lösung für die Nutzung der Torburg eröffnet. Die Pläne der Karnevalisten verändern auch das gesamte Areal rund um ihr Domizil – und zwar zum Positiven

Unterirdischer Festsaal eröffnet Perspektive für mehr Platz an der Oberfläche

Wenn es nämlich der Stadt gelingt, im Zuge des Umbaus den Autoverkehr auf die Richard-Wagner-Straße zu verlagern, kann über dem unterirdischen Festsaal eine völlig neue, wesentlich größere Platzfläche entstehen. Das ist in einer Stadt, in der man attraktive Plätze mit der Lupe suchen muss, eine ziemlich gute Nachricht.

Kein Wunder also, dass der Baudezernent bei der Vorstellung des Projekts aus seiner Begeisterung keinen Hehl machte – zumal ihn zumindest der Umbau der Torburg dank des Engagements der Karnevalisten nichts kosten wird. Zwar gehört die Hahnentorburg der Stadt.

Doch genau wie die Roten und die Blauen Funken ihre stadteigenen Domizile in den Türmen der ehemaligen Stadtmauer auf eigene Kosten erweitern wollen, trägt auch die Ehrengarde die Kosten für den unterirdischen Anbau alleine....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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