Kommentar: Junge Menschen haben das Vertrauen in die Politik verloren

Die Parteien setzen zunehmend auf Senioren als Wählerschaft.

Es sind schockierende Zahlen, die diese Woche vorgelegt wurden. 82 Prozent der jungen Menschen in Europa haben kein Vertrauen in die Politik. 90 Prozent glauben, dass die sozialen Ungleichheiten in ihren Ländern immer größer werden, und dass das „Finanzsystem“ die Welt bestimmt.

Das ist das Ergebnis der größten Jugendstudie über die „Generation What“, die es jemals gab. Hunderttausende junge Erwachsene zwischen 18 und 34 Jahren in 35 Ländern nahmen daran teil. Das Ergebnis muss allen Verantwortlichen die Haare zu Bergen stehen lassen. Auch hierzulande erwarten die jungen Leute von den politischen Institutionen – nichts.

Politiker müssen Interesse bei jungen Menschen wecken

Laut Abschlussbericht für Deutschland haben 71 Prozent der jungen Deutschen kein Vertrauen in die Politik. Nur fünf Prozent sind uneingeschränkt der Meinung, dass das Bildungssystem allen gleiche Chancen bietet. Und 86 Prozent vertreten die Meinung, dass die soziale Ungleichheit in Deutschland wächst. Im Grunde ist das eine fristlose Kündigung der Jugend gegenüber der Eltern-Generation. Und die reagiert mit einem Schulterzucken.

Dabei gibt es durchaus Hoffnung. In der gleichen Studie ist nachzulesen, dass die jüngsten Teilnehmer, also die 18- bis 19-Jährigen, der Politik noch stärker vertrauen als die älteren. Will man die junge Generation...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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