Kommentar "Junge Welt": Armutsbericht der Bundesregierung

Die "Junge Welt" aus Berlin kommentiert den Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung:

"Zwischen den Zeilen kommt immer wieder das Unbehagen der Regierenden darüber zum Ausdruck, sich für die sozialen Spaltungstendenzen rechtfertigen zu müssen. Wer ? wie etwa Angela Merkel und Wolfgang Schäuble ? davon überzeugt ist, dass es den Menschen in Deutschland 'so gut wie noch nie' geht, hält einen Armuts- und Reichtumsbericht im Grunde seines Herzens ohnehin für Teufelszeug, weil das Land dadurch angeblich nur schlechtgeredet wird. Da ist auch schon mal von 'Sozialpopulismus' die Rede, wenn Kritiker der Regierungspolitik nach mehr Steuergerechtigkeit rufen, die notwendig wäre, um die Kluft zwischen Arm und Reich ein Stück weit zu schließen."

(folgt acht)

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