Kommentar "Junge Welt": Brexit

Die "Junge Welt" aus Berlin blickt vor dem Hintergrund des Brexit-Antrags der britischen Regierung auf soziale Umwälzungen in Großbritannien seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges:

"Die Folgen des Weltkriegs zwangen London nach 1945 endgültig in die Knie. Letztlich war die unter Thatcher begonnene Privatisierungs- und Deindustrialisierungspolitik ein Versuch, diese Krise mit autoritären und neoliberalen Methoden zu lösen. Das Votum für den EU-Austritt im vergangenen Jahr war eine Revolte gegen die Auswirkungen dieser Politik. (...) Gleichzeitig ist der 'Brexit' aber bei weitem nicht das einzige Thema auf der Insel. Es gibt wachsenden Unmut und Widerstand gegen Einsparungen und Krankenhausschließungen. Es gibt eine Bewegung für einen Mindestlohn von zehn Pfund pro Stunde. (...) Es liegt an der britischen Arbeiterbewegung, den Gewerkschaften und linken Kräften innerhalb und außerhalb der Labour-Partei, hier ein eigenständiges Programm zu entwickeln."

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