Kommentar "Junge Welt": Corona-Krise

Auch die Tageszeitung "Junge Welt" schreibt über über die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise:

"Das bedeutet nichts anderes, als dass alle Grenzen der Staatsverschuldung, die sich die EU gesetzt hat, schon jetzt vollkommen obsolet sind. Die gesamte Staatsverschuldung wird vermutlich um deutlich mehr als in der Finanzkrise 2008/2009 steigen. Deutschland, das so stolz auf seine wunderbare staatliche Sparleistung der letzten zehn Jahre war, wird erleben, dass sich die »Erfolge« über den gesamten Zeitraum der Ausgabenzurückhaltung, die in der 'schwarzen Null' ihr Symbol gefunden haben, in wenigen Monaten in Luft auflösen. Ob man nach der Krise einen Schuldenstand von 85 Prozent, von neunzig oder von hundert Prozent aufweist, ist vollkommen gleich."

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