Kommentar zum Köln-Marathon: „Atmosphäre bleibt auf der Strecke“

Unser Redakteur kritisiert einige der Neuerungen beim Köln-Marathon.

Der Köln-Marathon will sich voll dem deutschen Laufnachwuchs widmen, schafft aber gleichzeitig den Schulmarathon wegen sinkender Nachfrage ab, weil sich immer weniger Lehrer bereitfinden, die Sechser-Staffeln zu organisieren und zu trainieren.

Ob der neue Schülerlauf, zu dem sich jeder zur Not auch ohne Vorbereitung an den Schulen anmelden kann, diese Lücke schließen kann? Zweifel sind durchaus angebracht. Es fehlt das Gemeinschaftserlebnis, es fehlt die Verbindlichkeit. Es steht zu befürchten, dass bei dieser unverbindlichen Laufempfehlung jetzt auch die Schulen ihr Engagement zurückfahren, die bisher voll dabei waren.

Marathon-Atmosphäre bleibt auf der Strecke

Das Experiment könnte durchaus schiefgehen. Der Marathon lockt den Nachwuchs jetzt mit dem Bonbon, dass jeder vom Original-Start am Ottoplatz direkt ins Ziel am Dom laufen kann.

Die Marathon-Atmosphäre bleibt hingegen auf der Strecke, weil das Schüler-Rennen ganz am Schluss gestartet wird. 80 Minuten nach dem Hauptlauf. Da sind alle anderen längst weg. Die Kinder und Jugendlichen bleiben unter sich. Das hat auch was von Reste-Rampe. Warten wir es mal ab....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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