Kommentar zum Kölner Schulprogramm: Die Stadt hat ihre Pflichten vernachlässigt

15 Schulbauprojekte sind ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Dass es nicht mehr so weiter gehen kann wie in den vergangenen Jahren, war jedem klar. Insofern ist die Entscheidung, 15 Schulbauprojekte in eine Art Notprogramm zu packen und an Private zu vergeben, folgerichtig.

Anders kann man dem Druck wohl nicht begegnen. Doch es bleibt auch richtig, festzustellen: Das Problem ist nicht vom Himmel gefallen. Es ist das Ergebnis von falschen und vor allem nicht getroffenen Entscheidungen.

Die Stadt hat eine Pflichtaufgabe vernachlässigt, während sie gleichzeitig Geld und Personal für alle möglichen anderen Projekte hatte. Die Entscheidung für das Notprogramm lässt hoffen, dass sich das nun ändert.

15 Projekte sind letztlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Einige große Bauprojekte stehen genauso wenig auf der Liste wie die Sanierungen, die unzähligen Schulen in maroden Gebäuden seit Jahren angekündigt werden.

Außerdem reagiert das Notprogramm so gut wie gar nicht darauf, dass auch in diesem Jahr wieder Hunderte Kinder an den Gesamtschulen abgelehnt wurden. Es sind weitere kraftvolle Taten und klare Entscheidungen nötig....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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