Kommentar "Kölner Stadt-Anzeiger": EU-Kommission

Auch der "Kölner Stadt-Anzeiger" schreibt vor dem Hintergrund eines fehlenden britischen EU-Kommissars über die politische Lage innerhalb der EU:

"Der Verstoß gegen Regeln und Usancen ist in der EU mittlerweile zur Normalität geworden. Die Ungarn machen das, die Polen und auch die deutsche Bundesregierung. Viele wichtige Akteure in vielen wichtigen EU-Mitgliedsstaaten stellen derzeit nicht unter Beweis, dass ihnen die Zukunft Europas allzu sehr am Herzen liegt. Die GroKo in Berlin etwa will sich die Extrakosten für die EU sparen, die durch den Austritt Großbritanniens entstehen. Nun gut, über Geld wurde in Brüssel schon immer leidenschaftlich gestritten. Aber es wäre ein gutes Signal vor allem an die Knausrigen in der EU, würde die Bundesregierung das Feilschen lassen und sagen: Europa kostet viel Geld, aber es ist gut angelegt."

(folgt zwölf und Schluss)