Kommentar "Kölner Stadt-Anzeiger": Präsidentschaftswahl in Frankreich

Der "Kölner Stadt-Anzeiger" schreibt zur TV-Debatte der französischen Präsidentschaftskandidaten:

"Fast vier Stunden lang haben die elf französischen Präsidentschaftskandidaten im Fernsehen ihre Kräfte gemessen. Die Emotionen schlugen hohe Wogen, aber die Fairness blieb gewahrt. Redlich teilten sich die Versammelten die Sendezeit. Umso bedauerlicher ist, dass das äußerst unterhaltsame Hickhack zwischen den Kandidaten in der Sache wenig gebracht hat. Wer sich Hinweise erhofft hatte, auf welchem Weg die zerrissene, verunsicherte Nation zusammenfinden und einer gedeihlichen Zukunft näherkommen könnte, wurde enttäuscht. Ein Drittel der Franzosen erwägt, am Wahltag zu Hause zu bleiben ? mehr als je zuvor bei einer Präsidentschaftswahl. Zu befürchten ist, dass die TV-Debatte daran nichts geändert hat."

(folgt acht)

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