Kommentar: Kosmosviertel: Rückkauf von Wohnungen falsche Strategie

Der Rückkauf von 1800 Wohnungen durch den Senat vermehrt nicht die Zahl der günstigen Wohnungen in Berlin, findet Gabriele Walde.

Mit dem Kosmosviertel in Treptow ist ein weiterer Mosaikstein in den Rekommunalisierungsplänen des rot-rot-grünen Senats gesetzt: Bausenatorin Katrin Lompscher (Linke) hofft, wenigstens dort Punkte zu sammeln, steht sie doch wegen ihrer verfehlten Neubaupolitik mächtig – und völlig zu Recht – in der Kritik. Der Rückkauf von 1800 Wohnungen in Altglienicke bedeutet mehr Sicherheit für die Mieter in diesem Problemkiez. Dort sind nämlich knapp 15 Prozent der Anwohner arbeitslos, eine hohe Zahl von alleinerziehenden Mütter ist darunter. Wenn für sie im Kosmosviertel keine Wohnung mehr bezahlbar ist, dann werden sie wohl nirgends in der Stadt eine Unterkunft finanzieren können.

Dennoch: Der Rückkauf von Wohnungen ist die falsche Strategie. Bei 1800 Wohnungen im Komosviertel können umgerechnet auf die Mieterzahl rund 4000 Menschen ruhiger schlafen, aber dem Rest der Berliner hilft das gar nichts. Durch den Rückkauf steigt ja nicht die Zahl an günstigen Wohnungen in der Stadt. Die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften allein können den wachsenden Bedarf schon seit Monaten nicht decken. Zurück bleiben die vielen jungen Familien, die sich gern mit ihrem Nachwuchs vergrößern würden. Für sie sind die Mietpreise in der Innenstadt häufig nicht mehr zu stemmen. Große Probleme gibt es auch für Auszubildende und Studenten, die keine Unterkunft finden – oder oft mehr als 500 Euro für eine Minibude irgendwo in Oberschöneweide zahlen.

Die Strategie für die nächsten Jahre kann nur heißen: bauen, bauen und nochmals bauen. Erst mit genügend neuen Mietwohnungen kann der Druck auf dem erhitzten Wohnungsmarkt weichen. Häufig ist die Kritik von Wohnungsbaugenossenschaften zu hören, sie würden gern bauen, bekämen aber kein geeignetes Bauland. Auch hier muss die Bausenatorin noch mehr Tempo machen. Sehr viel mehr.

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In Berlin fehlen 310.000 bezahlbare Wohnungen

Die Tatenlosigkeit des Berliner Senats bereitet mir Sorgen 

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Mit dem Kosmosviertel in Treptow ist ein weiterer Mosaikstein in den Rekommunalisierungsplänen des rot-rot-grünen Senats gesetzt: Bausenatorin Katrin Lompscher (Linke) hofft, wenigstens dort Punkte zu sammeln, steht sie doch wegen ihrer verfehlten Neubaupolitik mächtig – und völlig zu Recht – in der Kritik. Der Rückkauf von 1800 Wohnungen in Altglienicke bedeutet mehr Sicherheit für die Mieter in diesem Problemkiez. Dort sind nämlich knapp 15 Prozent der Anwohner arbeitslos, eine hohe Zahl von alleinerziehenden Mütter ist darunter. Wenn für sie im Kosmosviertel keine Wohnung mehr bezahlbar ist, dann werden sie wohl nirgends in der Stadt eine Unterkunft finanzieren können.

Dennoch: Der Rückkauf von Wohnungen ist die falsche Strategie. Bei 1800 Wohnungen im Komosviertel können umgerechnet auf die Mieterzahl rund 4000 Menschen ruhiger schlafen, aber dem Rest der Berliner hilft das gar nichts. Durch den Rückkauf steigt ja nicht die Zahl an günstigen Wohnungen in der Stadt. Die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften allein können den wachsenden Bedarf schon seit Monaten nicht decken. Zurück bleiben die vielen jungen Familien, die sich gern mit ihrem Nachwuchs vergrößern würden. Für sie sind die Mietpreise in der Innenstadt häufig nicht mehr zu stemmen. Große Probleme gibt es auch für Auszubildende und Studenten, die keine Unterkunft finden – oder oft mehr als 500 Euro für eine Minibude irgendwo in Oberschöneweide zahlen.

Die Strategie für die nächsten Jahre kann nur heißen: bauen, bauen und nochmals bauen. Erst mit genügend neuen Mietwohnungen kann der Druck auf dem erhitzten Wohnungsmarkt weichen. Häufig ist die Kritik von Wohnungsbaugenossenschaften zu hören, sie würden gern bauen, bekämen aber kein geeignetes Bauland. Auch hier muss die Bausenatorin noch mehr Tempo machen. Sehr viel mehr.

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Dennoch: Der Rückkauf von Wohnungen ist die falsche Strategie. Bei 1800 Wohnungen im Komosviertel können umgerechnet auf die Mieterzahl rund 4000 Menschen ruhiger schlafen, aber dem Rest der Berliner hilft das gar nichts. Durch den Rückkauf steigt ja nicht die Zahl an günstigen Wohnungen in der Stadt. Die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften allein können den wachsenden Bedarf schon seit Monaten nicht decken. Zurück bleiben die vielen jungen Familien, die sich gern mit ihrem Nachwuchs vergrößern würden. Für sie sind die Mietpreise in der Innenstadt häufig nicht mehr zu stemmen. Große Probleme gibt es auch für Auszubildende und Studenten, die keine Unterkunft finden – oder oft mehr als 500 Euro für eine Minibude irgendwo in Oberschöneweide zahlen.

Die Strategie für die nächsten Jahre kann nur heißen: bauen, bauen und nochmals bauen. Erst mit genügend neuen Mietwohnungen kann der Druck auf dem erhitzten Wohnungsmarkt weichen. Häufig ist die Kritik von Wohnungsbaugenossenschaften zu hören, sie würden gern bauen, bekämen aber kein geeignetes Bauland. Auch hier muss die Bausenatorin noch mehr Tempo machen. Sehr viel mehr.

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Dennoch: Der Rückkauf von Wohnungen ist die falsche Strategie. Bei 1800 Wohnungen im Komosviertel können umgerechnet auf die Mieterzahl rund 4000 Menschen ruhiger schlafen, aber dem Rest der Berliner hilft das gar nichts. Durch den Rückkauf steigt ja nicht die Zahl an günstigen Wohnungen in der Stadt. Die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften allein können den wachsenden Bedarf schon seit Monaten nicht decken. Zurück bleiben die vielen jungen Familien, die sich gern mit ihrem Nachwuchs vergrößern würden. Für sie sind die Mietpreise in der Innenstadt häufig nicht mehr zu stemmen. Große Probleme gibt es auch für Auszubildende und Studenten, die keine Unterkunft finden – oder oft mehr als 500 Euro für eine Minibude irgendwo in Oberschöneweide zahlen.

Die Strategie für die nächsten Jahre kann nur heißen: bauen, bauen und nochmals bauen. Erst mit genügend neuen Mietwohnungen kann der Druck auf dem erhitzten Wohnungsmarkt weichen. Häufig ist die Kritik von Wohnungsbaugenossenschaften zu hören, sie würden gern bauen, bekämen aber kein geeignetes Bauland. Auch hier muss die Bausenatorin noch mehr Tempo machen. Sehr viel mehr.

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Dennoch: Der Rückkauf von Wohnungen ist die falsche Strategie. Bei 1800 Wohnungen im Komosviertel können umgerechnet auf die Mieterzahl rund 4000 Menschen ruhiger schlafen, aber dem Rest der Berliner hilft das gar nichts. Durch den Rückkauf steigt ja nicht die Zahl an günstigen Wohnungen in der Stadt. Die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften allein können den wachsenden Bedarf schon seit Monaten nicht decken. Zurück bleiben die vielen jungen Familien, die sich gern mit ihrem Nachwuchs vergrößern würden. Für sie sind die Mietpreise in der Innenstadt häufig nicht mehr zu stemmen. Große Probleme gibt es auch für Auszubildende und Studenten, die keine Unterkunft finden – oder oft mehr als 500 Euro für eine Minibude irgendwo in Oberschöneweide zahlen.

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