Kommentar "Le Monde": USA und Iran

Die Pariser Tageszeitung "Le Monde" kommentiert den Konflikt zwischen dem Iran und den USA:

"Die sich überbietenden Drohungen zwischen Teheran und den USA haben bereits einen ersten Effekt: Sie stärken die Hardliner in den jeweiligen Lagern. (...) In Washington scheint die Rhetorik von US-Präsident Trump keine Grenzen mehr zu kennen. Er steht in der Kritik, weil unter den 52 Zielen, die er im Fall einer Eskalation angreifen will, auch hochrangige Kulturstätten sind. Dennoch hat Trump seine Drohungen erneuert. Applaus erhält er dafür von Benjamin Netanjahu. Der israelische Regierungschef hat den Iran zu seinem Hauptfeind erklärt."