Kommentar "Leipziger Volkszeitung": DFB

Die "Leipziger Volkszeitung" schreibt zum neuen DFB-Präsidenten Fritz Keller:

"Umso schöner ist es nun, dass der neue Präsident eben keine 'Vorgeschichte' hat und niemandem einen Gefallen schuldet. Weder kommt Keller aus dem verkrusteten DFB-Umfeld, noch ist er ein Politiker ? und als Großmaul oder eitler Selbstdarsteller ist er ebenfalls nicht bekannt. Auch wenn er wie sein Vorgänger durchaus zu cholerischen Anfällen neigen soll. Der Winzer des Jahres 2018 ist ein überaus erfolgreicher Unternehmer, muss allerdings nicht ständig im Rampenlicht stehen oder bei sämtlichen Entscheidungen mitreden. (...) Insgesamt bleibt zu hoffen, dass der Deutsche Fußball Bund nach dem sportlichen Umbruch auch die Strukturreform erfolgreich bewältigt und es endlich wieder ums Wesentliche geht. Nicht mehr um goldene Uhren, Rassismus oder Lustreisen. Vielleicht ist der heutige Bundesliga-Auftakt zwischen dem FC Bayern und Hertha BSC dafür ja genau der richtige Anfang."

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