Kommentar "Märkische Oderzeitung": Flüchtlingskrise

Die "Märkische Oderzeitung" schreibt zur Flüchtlingskrise:

"Müssen wir also den dramatischen Bildern einfach so zusehen? Die Antwort lautet: Wenn Europa es richtig anfängt, dann nicht. Die erste EU-Hilfe, die nun an Griechenland fließen soll, wird hoffentlich zunächst die skandalöse Situation in den Lagern auf den griechischen Inseln entschärfen. Und dann führt kein Weg an Verhandlungen mit der Türkei vorbei. Die 3,6?Millionen Flüchtlinge dort brauchen weiter Europas Unterstützung. Das hat nichts mit Präsident Erdogan zu tun. Sondern mit der Hilfe für Menschen in Not. Die EU kann so ein Zeichen für Humanität setzen und gleichzeitig die eigene Überforderung durch Zuwanderung verhindern."

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