Kommentar "Märkische Oderzeitung": Nachrichtenbilder

Die Märkische Oderzeitung aus Frankfurt (Oder) schreibt zu Nachrichtenbildern:

"Ohne Bilder schaffen es Nachrichten aus den Krisen- und Katastrophengebieten kaum ins Fernsehen oder in die Zeitung. Das heißt auch: Wovon wir keine Bilder haben, das existiert für uns auch nicht oder doch nur am Rande, egal wie viel gestorben wird. Ein Beispiel? Die internationalen Hilfsorganisationen haben derzeit größte Mühe, ausreichend Geld für die von Hunger und Dürre bedrohten Menschen in Äthiopien oder Südsudan einzusammeln. Die Bilder, die es vom dortigen Elend gibt, erreichen uns nicht. Das leise Sterben an Hunger und Krankheit ist weniger dramatisch in Szene zu setzen als Krieg."

(folgt zwölf und Schluss)

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