Kommentar: Mehr Menschen auf Corona testen, aber richtig

Berlin. Testen, testen, testen“, so lautet schon seit Beginn der Corona-Krise der Rat vieler Experten, um mehr über den Verlauf der Covid-19-Pandemie zu lernen und mehr Sicherheit in der Bevölkerung zu schaffen. Ein Fachmann wie US-Präsident Donald Trump vertritt mit seiner Empfehlung, weniger zu testen und dann verschwinde auch das Virus, allenfalls eine Minderheitenposition.

Berlin hat sich dennoch lange schwer getan, die Test-Zahlen wirklich nach oben zu schrauben. Von den fast 60.000 Analysen pro Woche, die Berlins Labore leisten könnten, ist die Stadt immer noch weit entfernt. Dennoch ist es auch ein gutes Zeichen, dass weniger Menschen die Corona-Praxen der niedergelassenen Ärzte oder die Test-Stellen der Krankenhäuser aufsuchten. Bis heute sind es eben relativ zur Bevölkerungszahl wenige Berliner, die Krankheitssymptome zeigen oder als Kontaktpersonen von Infizierten zum Test gebeten werden.

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Bisher eher glimpflicher Verlauf der Corona-Epidemie

Mit weniger als 800 aktiven bekannten Corona-Infektionen in Berlin kann man trotz der jüngsten Ausbrüche in überbelegten Wohnblocks in Friedrichshain und Neukölln immer noch von einem glimpflichen Verlauf der Epidemie sprechen.

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