Kommentar: Die Nationalelf wird zum SC Deutschland

Es gab Zeiten in der Nationalmannschaft, in denen wurde aufgrund der Vielzahl der Profis vom FC Bayern München vom FC Deutschland berichtet. Dann war es mal die Borussia Deutschland, über die aufgrund der zahlreichen BVB-Profis im Nationalteam geschrieben wurde. Beides waren hübsche Momentaufnahmen, die aber auch nur bedingt überraschend daher kamen. Bayern München und Borussia Dortmund sind die Platzhirsche des deutschen Fußballs – da ist es wenig verwunderlich, dass die zementierten Marktführer auch eine prägende Rolle bei der Eliteauswahl des Landes spielen.

Ziemlich verwunderlich ist dagegen der neuste Trend, der sich einerseits überdeutlich in dieser Länderspielwoche in Dortmund und in Tallinn beobachten lässt. Der aber andererseits bei genauer Betrachtung gar nicht neu ist. Ein Trend namens SC Deutschland.

Betrachtet man Deutschlands Fußball ganzheitlich und macht nicht bei den Nationalmannschaftshelden in kurzen Hosen halt, kommt man gar nicht darum herum, Freiburg als Brutstätte der nationalen Fußballelite zu bezeichnen. Freiburg! Ausgerechnet Freiburg!!

Sieben DFB-Neulingen aus dem Breisgau

Das Freiburg-Kuriosum in Kurzform: Fußball-Deutschland hat einen Bundestrainer aus Freiburg, einen Co-Trainer aus Freiburg, einen nigelnagelneuen DFB-Präsidenten aus Freiburg und seit dem abwechslungsreichen 2:2 gegen Argentinien am Mittwochabend auch noch die meisten Debütanten der vergangenen sechs Jahre aus Freiburg.

Bei so viel Freiburg lohnt sich allerdings auch ein etwas längerer...

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